Sonntag, 4. September 2016

Rezension Die Ungehörigkeit des Glücks





Die Ungehörigkeit des Glück
Autor: Jenny Downham
Verlag: C. Bertelsmann
Preis: 19,99€
Genre: Roman
Seitenanzahl: 478
Kapitelanzahl: 43
ISBN: 978-3-570-10292-3
ACHTUNG!
Spoileralarm, für alle die es noch nicht gelesen oder zu ende gelesen haben sollten jetzt wegdrücken!!! 


Inhalt

Katie - Caroline - Mary:

Drei Frauen
 Drei Generationen
Drei Lebensgeschichten

Die Begegnung der drei lässt alte Wunden
aufbrechen und Lebenslügen zerbrechen.

Als die 17- jährige Katie ihre Großmutter Mary zum
ersten Mal begegnet, hat diese schon deutliche Anzeichen
von Alzheimer. Katie erkennt das Liebenswerte und
Faszinierende an der alten Dame, und vor allem beginnt
sie, deren Erinnerrungen aufzuschreiben. Sie spürt dabei
Familiengehiemnisse auf, die nicht nur ihre Mutter
Caroline in ein völlig neues Licht rücken.

Eigene Meinung

Das Cover hat mich sehr angesprochen, die Farben passten alle gut zu einander und auch der Titel des Buches war ansprechend.
Ich fand es ein wenig störend, dass es dieses Buch im Hardcover gibt, denn dieses Format mag ich gar nicht.

der Klappentext war ziemlich interessant, da ich gerne Geschichte aus dem Krieg lese bzw. Geschichten die in der Vergangenheit spielen.

Leider hat mich dieses Buch einfach nur enttäuscht.
Es brauchte knapp 200 Seiten bis ich mich ersteinmal reingefunden habe in dieses Buch und dann war es immer noch langwellig.

Mary ist eine unglaubliche Frau, sie hat so viel erlebt, so viel Schmerz und Leid und dann so weggestoßen zuwerden von der Familie und der eigenen Tochter muss grausam für sie gewesen sein. dann auch noch der Tod von ihrem Lebensgefährten, dass hat sie alles schrecklich aus der Bahn geworfen.

Caroline ist für mich eine typische Helikoptermutter. Sie umkreist ihre Kinder und lässt vorallem Katie viel zu wenig Freiraum.
Sie regt sich immer wieder über ihre Mutter auf, doch später stellt sich heraus, dass sie nicht viel besser ist als ihr Mutter.
Für mich ist Caroline einfach viel zu verklemmt und verbissen, sie sagt ihren Kinder immer was zu tun ist und erwartet von ihnen es 1:1 zu machen.
Außerdem plant sie viel zu viel, ihre Kinder müssten so einiges selber entscheiden dürfen...

Katie hat sich im Laufe des Buches ziemlich verändert.
Zuerst war sie das schüchterne Mädchen über das alle geredet haben und dann ist sie lesbisch.
Ich finde es gut das hier die Homosexualität vorkommt, es gibt viel zu wenig Bücher in denen Homosexuelle vorkommen.
Dafür gibt es einen Pluspunkt..

Im Großen und Ganzen war das Buch ein richtiger Flop!
Und für diesen Flop 20€ auszugeben finde ich ein wenig zuuuu teuer!!

Danke deshalb an das Bloggerportal, die mir dieses Buch als Rezi Exemplar zugeschickt haben...


Fazit

Es steckt eine interessante Geschichte in diesem Buch, nur ist es sehr langwierig und ohne Spannung geschrieben, was alles ein wenig kaputt macht.
Gute Geschichte, schlechter, langweiliger Schreibstil.

Bewertung

2/5

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen