Mittwoch, 26. Oktober 2016

Rezension Dein letzter Tag





Dein letzter Tag
Autor: A.J. Rich
Verlag: Blanvalet
Preis: 9,99€
Genre: Psychiothriller
Seitenanzahl: 351
ISBN: 978-3-7341-0267-7



 




ACHTUNG!
Alle die dieses Buch noch nicht gelesen haben sollten, sollten nich weiter lesen, denn dieses Buch enthält SPOILER!!!
Lesen auf eigene Gefahr!!


Inhalt

  Du denkst, du kennst deine
Liebsten. Aber erst der Tod deckt
alle Geheimnisse auf ...

Als Morgen ihrer Wohnung betritt, merkt
sie sofort, dass etwas nicht stimmt: Die Tür ist
unverschlossen, der Fußboden mit roten Spuren
bedeckt. Im Schlafzimmer liegt - grausam zu-
gerichtet - die Leiche ihres Verlobten, daneben

sitzen ihre Hunde, sie sind mit Blut verschmiert.
Verzweifelt versucht Morgan, Bennetts Eltern
ausfindig zu machen. Doch nichts, was Bennett
ihr je über seine Familie, seine Arbeit, sein
Leben erzählt hat, scheint zu stimmen. Stattdessen
findet sie heraus, dass er zahlreiche "Verlobte"
hatte, die plötzlich eine nach der anderen auf
unnatürliche Weise ums Leben kommen ...
Ist bald auch Morgan an der Reihe?


Eigene Meinung

© linewhispering / Sophie Müller

 Das Cover finde ich sehr sehr schön. Es verspricht ungemein viel Spannung und sieht einfach mega gruslig aus. Ich habe eine Weile gebraucht. bis ich bemerkt habe, dass es sich bei den Pfoten ganz oben um Hundepfoten handelt. Macht auch irgendwie Sinn wenn man den Inhalt des Buches kennt.
Auch die Farben passen sehr gut zu dem Buch und den Genre.


© linewhispering / Sophie Müller


Der Klappentext hat mich aber am meisten angesprochen, er verspricht viiel psychokram. 
Der Klappentext war auch der Hauptgrund, weshalb ich dieses Buch lesen wollte und die Tatsache, dass es ein Psychothriller ist und ich diese Art von Genre schon immer mal lesen wollte.
Ich  habe das Buch vom Bloggerportal bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe.. DANKE!!

Das Buch hat mich sehr mitgenommen, vorallem deshalb, da es um Hunde gingen. Hunde, die getötet oder eingesperrt wurden.. Grundlos wie sich herausstellte.
Da ich selber einen kleinen Hund habe und mir es nicht vorstellen konnte, wie solche kleinen Wesen solche schlimmen Taten vollbringen konnten.
Morgan hat drei Hunde..
Der erste wurde direkt von einem Polizisten erschossen. Warum? falscher Eindruck/ Zeitpunkt
Der zweit wurde durch eine Giftspritze getötet. Warum? galt als Mörder
Der dritte bekam Hundeasyl. Warum? Galt auch als Mörder.
 George, Morgans zweiter Hund wurde getötet, da er an Tod eines Menschen schuldig sein sollte.
Morgan und Billie haben ihm am Vorabend seiner Hinrichtung mit Leckerbissen verwöhnt, Morgan wollte sich am nächsten (seinem letzten Tag) von ihm verabschieden und was muss sie erfahren?
George wurde eher abgeholt, sie kam zu spät.
Bei dieser Stelle flossen die Tränen, da ich unwillkürlich immer wieder daran denken musste, wie es mir dabei gehen würde,wenn es sich um meinen kleinen Hund handeln würde..

Zu guter Letzt blieb Morgan also nur noch die gefundene Hündin "Olivia" und - die aus dem Hundeasyl zurückgeholte -

Für meinen Geschmack, war der einstieg zu schnell und undetalliert, der wichtigste Mord passierte bereist nach weniger als 10 Seiten. So schnell war man gar nicht in dem Buch drinnen, passierte bereits das wichtigste Geschehen.
Auch fand ich das Ende ein wenig zu erzwungen. Gerade noch sitz Morgan wegen Polozistenmordes im Gefängnis, da fährt sie auch schon an der Psychatrie vorbei, in die Billie eingewiesen wurde.
Die Beweise die gegen Bilie waren, kamen viel zu schnell alle auf einmal zusammen. Bei dem Tempo konnte man gar nicht richtig begreifen, woher sie auf einmal stammen.
Für mich ein zu krass erzwungenes Happy End!!

Da der eigentliche Mord viiel zu früh passierte, wurde das Buch insgesamt nur durch drei weitere Morde zusammengehalten, von denen man auch eher wenig Details erfuhr. Es wirkte eher faht und undurchdacht. Schade eigentlich, denn das Buch beruht auf einer sehr guten Grundidee!!

Auch fand ich, dass Morgen bis auf ein paar Stellen im Buch, eher emotionslos wirkte. Sie verhielt sich nicht wie jemand, dessen Hunde gerade den Verlobten zerfleischt haben sollen eher wirkte sie wie eine Aussenstehende, die alles nur beobachtet. Auch hat sie nicht wirklich sehr viele Emtionen/ Gefühle gezeigt, was das ganze Buch irgendwie langweilig erschienen ließ.


© linewhispering / Sophie Müller



Fazit

Alles in einem hat mir das Buch eher weniger gefallen, es war gut an manchen Stellen und undurchdacht und langweilig an anderen
Schade, hinter dem Buch steckt eine gute Grundidee. Mit ein bisschen mehr Zeit hätte sich das Buch und die Geschichte vielleicht komplett geändert und wäre dadurch auch spannender geworden.

Bewertung

3/5

Über den Autor 

A. J. Rich
© Vicky Topaz

 A.J. Rich ist das Pseudonym der beiden gefeierten US-Autorinnen Amy Hempel und Jill Cement, die für ihre schriftstellerischen Arbeiten mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt wurden. Amy Hempel unterrichtet Kreatives Schreiben am Bennington College und an der University of Florida, sie lebt in Gainsville, Florida, und in New York. Jill Cement ist Professorin an der University of Florida und lebt ebenso wie Amy Hempel in Gainsville und New York.

 

 

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