Mittwoch, 7. Dezember 2016

Rezension Krähenmutter



Krähenmutter
Autor: Catherine Shepherd
Preis: 9,99€
Verlag: PIPER
Genre: Roman
Seitenanzahl: 287
Kapitelanzahl: 11 + Epilog
ISBN: 978-3-492-30965-3

Vielen Dank an den PIPER Verlag
für die Bereitstellung dieses Rezenzionsexemplares
ACHTUNG!
Spoileralarm, für alle die es noch nicht gelesen oder zu ende gelesen haben sollten jetzt wegdrücken!!!

Inhalt

 Das Böße lauert
immer hinter einer
freundlichen Maske
LKA-Ermittlerin Laura Kern steht vor einem Rätsel. Ein Kind
wurde am helllichten Tag aus einem Supermarkt entführt,
doch es gibt keine Lösegeldforderung. Auch die Eltern
schweigen sich aus – stecken sie womöglich mit den
Tätern unter einer Decke? Laura und ihr Partner Max
 kämpfen sich durch einen Strudel widersprüchlicher
Zeugenaussagen, während ihnen das Innenministerium
im Nacken sitzt. Doch dann verschwindet der Vater des
 Kindes. Und dem LKA läuft die Zeit davon ...


Eigene Meinung

Das Cover st relativ schlicht gehalten. Man sieht einen relativ hellen Hintergund aud grau und weiß. In der Mitte unten befindet sich ein kleiner schwarzer Kinderwagen, auf dessen griff eine schwarze Gröhe sitzt. Das wederrum passt sehr gut zu dem Titel, der in rot quer in der Mitte des Buches prangt. Insgesamt gefällt mir das Cover gut, es ist allerdings nichts besonderes. 

Mich hat dieses Mal nicht das Cover sondern der Titel angesprochen. Auch der klappentext war nicht schlecht, allerdings aber auch nicht so fesselnd, dass ich unbedingt wissen musste was passiert. 
Trotz dessen wollte ich anhand des Titels erfahren, was in dem Buch passiert. Klingt wiedersprüchlich? Ich weiß. 

Dieses Buch ist eingeteilt in einen Prolog, 11 Kapitel (als römische zahlen dargestellt) und einen Epilog. Es beginnt in einem ständig wiederkehrenden Albtraum von Laure Kern. Sie ist eine der Hauptprotagonisten und ermittelt auch in diesem all. Es endet in einem Fahrstuhl :D
 
Das Hauptaugenmerk legt der Erzähler auf die Kommissarin Laura Kern, der Mutter des entführten Kindes - Sophie Nussbaum - sowie auf »Baby«, dessen wahre Identität Stück für Stück aufgeklärt wird.
Der Kern der Geschichte liegt auf der Entführung eines kleinen Jungen aus einem Supermarkt.
Im Laufe der Geschichte wurden zwei weitere Kinder entführt und gegen Ende wird auch ein weiterer Fall aufgeklärt.

Laura Kern war mir sehr sympatisch. Sie ist eine starke, unabhängige und durchsetzungsfähige Frau. Sie hat bereits einige schlimme Kindheittraumen hinter sich und ist dadruch stark geprägt was vertrauen und beziehungen angeht. Sie lässt so niemanden wirklich nahe an sich heran. Schließlich hat sie sich dann doch ein bisschen in Taylor Field verguckt, was hier auf Gegenseitigkeit beruht.  

Fazit

 Krimiflair statt Thrillerspannung.
Wer nervenauftreibende Spannung erwartet wird hier leider enttäuscht.
Krimifans, die vorhersehbare Enden mögen, werden hier mit großer Sicherheit nicht enttäuscht.

Bewertung

 3/5

1 Kommentar:

  1. Ich habe es als Hörbuch gehört. Die Berliner Laura Kern war mir sofort sympathisch. Für mich ist es wichtig wie die Protagonisten dargestellt werden, ob man etwas aus dem Privatleben erfährt. Über ihr (der Kommissarin ) Trauma aus Kindheitstagen war mit dann doch zu viel. Die Sprecherin Dana Geissler spricht klar und deutlich es macht Spaß zuzuhören, ihre Stimme passt allerdings eher zur Entführerin als zur Kommissarin. Meine Bewertung ist etwas höher eher 4 Punkte als die 3 von Sophie

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