Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension Under Ground




Under Ground
Autor: S.L Grey
Preis: 12,99€
Verlag: HEYNE
Genre:Thriller
Seitenanzahl: 383
Kapitelanzahl:36
ISBN: 978-3-453-43810-1

Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal
für die Bereitstellung dieses Rezenzionsexemplares
ACHTUNG!
Spoileralarm, für alle die es noch nicht gelesen oder zu ende gelesen haben sollten jetzt wegdrücken!!!

 Inhalt

  Die Angst sitzt tief

Ein tödliches Grippevirus versetzt die Welt
in Panik.
Um zu überleben, begibt sich eine Gruppe
Flüchtender unter die Erde.
In der abgeschotteten Welt eines
Luxusbunkers glauben sie sich in Sicherheit.
Doch der schlimmste Feind lauert
bereits unter ihnen.

Sie selbst ...



Eigene Meinung

  Zum Cover: Das Cover ist unglaublich schlicht gehalten, Es ist einfach nur schwarz und man sieht den Titel im unteren Teil des Buches in einem grau schimmern. Die Schrift steht ein wenig hervor und sieht für meinen Geschmack auch gruslig aus. In der Mitte des Buches prangen zwei Kreise, einer schwarz, zeigt nach oben, der andere rot und zeigt nach unten. Das Cover war mit der Hauptgrund, weshalb ich das Buch haben musste. Ich finde es sehr schön und schaurig zu gleich.


  Zum Inhalt: Der Inhalt wurde kurz gehalten, weckt aber trotzdem ausreichend Neugier für den Leser. Er klingt, interessant und macht Lust, herauszfinden, wer der Mörder unter den Bewohnern ist.


  Zum Schreibstil: Der Schreibstil der beiden Autoren harmoniert gut miteinander. Er ist flüssig, leicht zu lesen und spannend. An den richtigen Stellen wurde Nervenkitzel hervorgerufen und a anderen Stellen gab es auch Romantik. Ingesamt hat man das Buch angefangen und merkt gar nicht, dass man schon wieder fast durch ist.


  Zu den Charaktern: ~ Wohnung 2A - Greg Fuller ~ Irgendwie war mir Greg nciht so ganz sympatisch. Nach außen hin wirkte er zwar sehr überzeugend, ordentlich, vertrauenswürdig und organisiert, aber wie auch später heraus am, war er icht dergleichen. Ich fand ihn von Angang an merkwürdig und zu überzeugt von sich und seinem Sanctum.

~ Wohnung 2B - Stella, Yoo-Jin & Jae-Lin Park ~ Diese Familie war - dachte ich - die normalse unter allen. Sarah war zu allen, auch zu denen die es nciht verdienten, sehr hilfsbereit und hat auch ihre Fähigkeiten als Ärztin nciht versteckt als es drauf ankam. Yoo-Lin war für mcih ein verschlossenes Buch, über ihn kann ich überhaupt ncihts sagen, außer, dass er froh ein, kann, dass er sich gefangen hat. Jae-Lin war mir sofort sympatisch. Er war zu allen immer sehr hilfsbereit und lieb, vorallem zu Gina und Trudis Mum - Caroline. Ihn mochte ich sehr, er war mir mit der normalste und tollste Charakter im Buch.

~ Wohnung 3A - Gina, Brett, Bonnie & Cameron Guthrie ~ Diese Familie war mir immer wieder am unheimlichsten. Der Vater - Cam und der Sohn - Brett, sind beide unglaublich angseinflößend udn irgendwie auch gestört. Cam ist definitv zu streng was seine Kinder und seine Frau angeht, er bestimmt sie viel zu sehr. Brett Un dGina sind wie Engel undnTeufel. Sie ist unglaublich eingeschüchter von den beiden Männern und verlassen von ihrer kranken Mutter und doch ist sie ein so hilfsbereites, liebevolles Mädchen. Bonnie - die Mutter, finde ich krank. Sie übertreibt es maßlos mit ihren Beten und dem ganzen andern Kram. Sie kam mir teilweise auch psychisch sehr labil vor.

~ Wohnung 3B - Tyson & Sarita Gill, Cait Sanford ~ Tyson war auch sehr komisch. Seine schon fluchartige Anreise ins Sanctum, samt seiner Au-pair - Cait - fand ich merkwürdig. Auch mert man im Laufe des Buches, das zwischen ihm und der Fam. Maddox, irgendetwas gehörig schief läuft. Gegen Ende erfährt man was das ist und damit hätte definitiv niemand gerechnet! Sarita ist seine Tocher, ihre Mutter - Raina - hat Selbsmord begonnen, warum findet man auch noch heraus. Deshlab ist jetzt die Au.pair Cait da. Sie kümmert sich um Sarita. Auch Cait ist mir sehr sympatisch gewesen und tatsächlich: Sie it die einzig normale im Sanctum. Bist zum Schluss und von Anfang an!! Ich mochte sie richtig sehr. Sarita war außerdem die, die im Prolog Gerg Fuller fand.

~ Wohnung 4A - James & Victoria Maddox ~ Die beiden waren einfach nur ein stinkreiches, junges Ehepaar mit verschiedenen Problemen. Angefangen bei Claudette - Vicky Hund. James hatte ein spürbares Problem mit Tyson und im Laufe des Buches bekam er auch ncoh ein Alkoholproblem. Ich fand ihn sehr merkwürdig, teilweise arrogant und wenig loyal. Vicky war mir immer zu zcikig und zu rechthaberig. Ich fand sie nervig und idiotisch, wie sie sich manchmal aufgeführt hat. Total verwöhnt und verzogen!

>>Im Pool treibt eine Leiche: Gesicht nach unten, dass grünliche Wasser ringsum durchzogen von Tentakeln aus Blut.<<                                                                       (~James Maddox S. 307)

~ Wohnung 4B - Trudi, Leo & Caroline Dannhauser ~ Diese Familie kam als letztes an und wurde erstmal in ihrer Wohnung, mit Verdacht auf den Virus eingeliefert. Caroline - Trudis Mutter - war von beginn an sehr krank und starb auch im Luafe des Buches. Trudi ist eine Ex-Ballerina, mit Essstörung, bestehend aus Haut und Knochen. Trotzdem kümmert sie sich bis zuletzt sehr gut um ihre kranke Mutter. Leo war mit zuerst sehr unheimlich. er hat sich aber im Laufe des Buches geöffnet und auch ein bisschen von sich preisgegeben. ich mochte Leo immer mehr. Trudi hat in der Mitte des Buches eine Affäre mit des verheirateten Will, der sie schließlich sitzen lässt und dann plötzlich wieder auftaucht.

>>"Es macht mich wirklich traurig, dass du nciht wenigstens das gesehen hast.
Dass ich deine Mutter mehr liebe, als sich mit Worten ausdrücke lässt."<< 
                                                                                                                      (~ Leo Dannhauser S. 277)

~ Wohnung 5A - Will Boucher ~ Er ist der Bauleiter des Sanctums. Nach Gregs Tod kümmert sich Will so gut es geht um alles. Sein Problem: Er wollte da gar nciht sein, hat eine krebskranke Ehefrau zu Hause, die jede Minute sterebn könnte und auch noch völlig allein zu Hause auf ihn wartet. Auch aus dem Grudn fängt Will wieder zu trinken an und hat sehr bald - genau ie James - en eichtes Alkohol Problem. Ich fand ihn zu Anfang gnaz nett und sympatisch, er hat alles gegeben das Sanctum samt Bewohner am Lebn zu halten..Nur leider hat daa - genau wie meine Sympathie für ihn unglaublich nachgelassen.

>>"Wir kommen hier nicht raus, oder?" Will sagt gar nichts. Muss er auch nciht.
Die Antwort ist ihm deutlich ins Gesicht geschrieben.
Sie lautete Nein. Sie sind eingesperrt.<<                                                             (~Will Boucher S. 126)

  Zum Buch: Das Buch war in Kapitel der verschiedenen Bewohner eingeteilt. So hat man von fast jedem das Gefühl gehabt ihn zukennen, Mit außnahme von einigen eher unwichten Personen.Geschrieben wurde es sowohl aus der Ich- als auch aus der Er/Sie/Es- Perspektive. Was ich nicht schlimm fande, denn damit komme ich gut zurecht.
Die Idee hinter dem Buch, mit dem Virus, fand ich sehr orginell und hab ich auch so noch nicht gelesen. Auch, wenn das Virus eher weniger zur Sprache kam, war es doch immer im Hintergrund das Haupthema für die Situation.
Was ich auch noch anmerken will, ist, dass mir die Zeichnung vornen im Buch sehr geholfen hat, mir alles richtig gut vorstellen zu können, wofür es von mit definitiv nocheinmal einen Extra Punkt gibt.
Anfangs war das Buch ein wenig zäh, wurde mit dem ersten angeblcihen Mord/ Unfall aber spannend und nahm nach und nach immer mehr fahrt an. 50 eiten zum Schluss ist das Buch vor Spannung fast geplatz. Aufeinmal ist so viel passiert, so viele Morde, langsam brach echt immer mehr Panik und Paranoia aus. Bis kurz vorm Schluss dachte ich echt, das wars jetzt für alle Überlebenden. Dieses Buch hatt einen einfach unglaublichen unvorhersehbaren Schluss. Der irgendwie offen, aber dennoch logisch erscheint. Trotz der manchn Stellen, an den das Buch sich etwas gezogen hat, werde ich dafür trotzdem alle (5) Punkte geben, da die Spannenden Stellen, einfach in der Überzahl vorkamen.

 
©linewhispering / Sophie Müller

Fazit

  Ein etwas andere Thriller, mit einer sehr guten Grundidee und einer guten Umsetzung.
Spannend, Fesselnd und teilweise echt unvorhersehbar. Vorallem das Ende schock einen nocheinmal so richig.


Bewertung 

5/5

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