Sonntag, 16. April 2017

Rezension Ein Traum wie ein Leben

Ein Traum wie ein Leben
Autor: Jeannette Kauric
Verlag: Books on Demand
Preis:  9,99€ (Printausgabe)
           3,99€ (E-Book)
Genre: Roman
Seitenanzahl: 242
Kapitelanzahl:16
ISBN: 978-3-740-72743-7
 
Vielen Dank an Jeannette Kauric
für die Bereitstellung dieses Rezenzionsexemplares!




 ACHTUNG!  
Spoileralarm, für alle die es noch nicht gelesen oder zu Ende gelesen haben sollten jetzt wegdrücken!!!
Zum Kaufen hier entlang ...

Inhalt

Michael ist beruflich erfolgreich, ledig und genießt
sein Leben in vollen Zügen: mit seinem schicken
Mercedes, teurer Designerkleidung und in der
Gesellschaft wechselnder Frauen. Doch dann wird ihm
eine Wette mit seinem Kumpel zum Verhängnis. Die
Herausforderung: er muss die bodenständige Lisa,
Tochter eines Düsseldorfer Modeunternehmers,
kennen lernen und um den Finger wickeln. Leider
passt Lisa so gar nicht in sein Beuteschema. Doch
dann reißt ein plötzlicher Unfall Michael heraus aus
seiner Großstadtwelt in eine gänzlich andere, in der
Geld und Einfluss nichts wert sind. Hier wird er mit
seiner Vergangenheit konfrontiert ...

Wo endet die Realität und wo beginnen Träume?

Eigene Meinung

  Zum Cover: Das Cover ist wirklich traumhaft schön und lädt zum Lesen ein. Die Farben und die Shilouetten der Personen auf dem Cover verleihen dem etwas verspieltes, romantisches...

  Zum Schreibstil: Der Schriebstil hat mir überhaupt nicht zugesagt. Der ganze Satzbau war irgendwie merkwürdig und auch die Ausdrucksweise der Autorin war stockend und irgendwie kindisch. Solch einen Schreibstil bin ich nicht gewöhnt und ich mochte ihn so gar nicht, was dazu beitrug, dass ich für sehr wenig Seiten, mehr als sonst Zeit zum Lesen brauchte. man merkt zwar, dass der Schreibstil sich im Laufe des Buches ein wenig bessert, man merkt aber auch, dass es das erste Buch der Autorin ist...

  Zu den Charaktern: Micheal mochte ich direkt von Anfang überhaupt nicht. Er ist ein selbstgefälliges, arrogantes, von sich überzeugtes, überhebliches, dummes Arschloch. Er interessiert sich nicht die Bohne für Lisa und macht ihr nur was vor. Bei seinen Gedanken hätte ich das Buch am liebsten gegen die Wand werfen können. So ein arrogantes und selbstüberzeugte Geschwätz hab ich lange nicht mehr gelesen.
Die charakteristische Wandlung von Michael war zwar gut mit anzusehen, allerdings schien es mir eine "Verwandlung" von einem Extrem in ein anderes Extrem zu sein.. 

Auch Lisa mit ihrem 27 Jahren war mir viel zu naiv, aufdringlich und kindisch. Sie hat sich viel zu schnell von Michael rumkriegen lassen. Obwohl sich beide gerade mal seit knapp zwei Wochen kannten, sprach sie schon von Liebling, Schatz und der ach so großen Liebe?! Ähm..?

  Zum Buch: Das war leider die reinste Enttäuschung für mich. Es hat sich sehr lange gezogen, obwohl es nur um die 250 Seiten hat.
Irgendwie war die ganze Geschichte nicht wirklich so stimmig, es wurde viel zu viel in wenigen Seiten reingeklatscht und das konnte dementsprechend nicht wirklich gut umgesetzt werden.

Leider konnte ich mich zu Beginn des Buches nicht wirklich einfinden und in der Geschichte versinken, was zum Teil an den eher abgehakten, schwachen und gestelzten Dialogen und zum anderen an den SEHR unsympathischen Hauptcharakter Michael lag. Der Funke beim Lesen wollte einfach nicht überspringen, es hat mir keine Gefühle vermittelt.. außer vielleicht Langeweile...

Einige Nebenhandlungen, vorallem die in der Zwischenwelt, kamen mir doch teilweise eher überflüssig und uninteressant vor.
Die drei teile, in die das Buch eingeteilt war, scheinen mir doch eher stark getrennt voneinander und hatten wenig Bezug zueinander. Schade!

Trotzdem möchte ich euch das Buch mit meiner Rezension nicht ausreden. Bitte lest es und macht euch selber ein Bild davon! Nur weil es mir nicht gefallen hat, muss das noch lange nicht heißen, dass ihr es nicht lieben werdet! Ich habe viele sehr gute Rezensionen zu dem Buch gelesen, die es sicher auch verdient hat, nur halt nicht aus meiner Sicht. 
Jedes Buch hat seiner Liker und eben auch "Nicht-Liker" - und ja, ich benutze absichtlich nicht das Wort Hater, weil das zu weit geht.
Bitte bedenkt, dass das nur meine ganz persönliche Meinung ist, von der ihr euch nicht beeinflussen lassen solltet...

Fazit

  Eine Geschichte, welche durchaus Potenzial zeigt, welches leider nicht
ausgeschöpft wurde. War alles ein bisschen viel für das kleine Buch..

Bewertung

1/5

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