Freitag, 14. April 2017

Rezension Good as Gone

Good as Gone
Autor: Amy Gentry
Verlag: C. Bertelsmann
Preis: 12,99€ (Taschenbuch)
            9,99€ (E-Book)
Genre: Roman
Seitenanzahl: 317
Kapitelanzahl: 16
ISBN: 978-3-570-10323-4
 
Vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag und das Bloggerportal
für die Bereitstellung dieses Rezenzionsexemplares!





 ACHTUNG!  
Spoileralarm, für alle die es noch nicht gelesen oder zu Ende gelesen haben sollten jetzt wegdrücken!!!


Inhalt

Gnadenlos spannend, 
genial konstruiert ...

Mit dreizehn wurde sie entführt.
Acht Jahre später taucht sie unversehrt wieder auf.
Die Familie kann ihr Glück kaum fassen
Bis ihre Mutter von einem furchtbaren Verdacht
gequält wird ...

Eigne Meinung

  Zum Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist ansprechend, auffallend und doch eher zurückhalten. Man muss schon zweimal hinschauen, um bestimmte Detail ausmachen.

  Zum Schreibstil: Der Schreibstil hat mir weder zugesagt noch gefallen! Allerdings glaube ich, dass es an den Kapitel lag, die teilweise aus Gegenwart in die Vergangenheit umsprangen und dabei keine wirkliche Reihenfolge hatte, was zusätzlich verwirrte. Leider hat mir der Schriebstil bis zum Ende nicht gefallen, ich fand ihn mehr als gewöhnungsbedürftig und SEHR verwirrend!

  Zu den Charaktern: Als Charaktere fallen mir in dem Buch jetzt nicht sonderlich viele ein. Tom, Anna, Jane, Julie mit ihren vielen Gesichtern, Cal und Maxewell.

Anna fand ich eine taffe, thouge Mutter. Sie hat viel durchmachen müssen und das schlimmste erlebt, was einer Mutter passieren kann. Kurzzeitig hat sie sich auch aufgeben, hat es aber aus ihrem Suff herausgeschafft. ich fand es gut, dass das Buch größten teils aus ihrer Sich geschrieben war. Sie war mir sympathisch, hat Entscheidungen getroffen, die ich gut nachvollziehen und auch so getroffen hätte. Allerdings hat sie Zweifel und sie hat - bewusst oder unbewusst - ihre zweite Tochter, stark vernachlässigt, was sie zu spüren bekommt.

Tom war ein Vater, der es nicht aufgeben hat, seine Tochter wieder zu bekommen, jedenfalls hat er so getan. Innerlich hat er sie längst für Tod erklärt. Auch er hat ein paar Fehler begannen, die er zu spüren bekommt, allerdings kann ich auch seine Entscheidungen nachvollziehen. Er hat das ganze Buch über eine engere Bindung zu Jane.

Julie hatte viele Gesichter. Sie hat viel durchgemacht, vieles kann ich nicht ganz nachvollziehen, angefangen mit der Nacht der "Entführung". Ich mochte sie - auch Aufgrund der vielen Lügen - das ganze Buch über nicht besonders. Auch ihre Kapitel aus ihrer Vergangenheit waren irgendwie ganz komisch. Ich kann aber nicht genau sagen warum ... Sie hat mich wohl einfach nicht von sich überzeugen können.

"Charlotte, Karen, Mercy, Starr, Violet, Gretchen"
[Kapitel 16, S. 305] 

  Zum Buch: LEIDER - war das Buch eine unglaublich große Enttäuschung für mich. Ich habe mich direkt richtig darauf gefreut, als es bei mir ankam und es musste auch nicht lang darauf warten gelesen zu werden. Allerdings konnte ich mich von Anfang an nicht in die Geschichte einfinden, hab nichts gespürt beim Lesen - nur tiefe Verzweiflung :D

Mal ehrlich, es war irgendwie zu Beginn schon verwirrend, da die Namen der Schwester SO ähnlich waren - Jane und Julie -, dass ich sie immer und immer wieder miteinander vertauscht habe und nicht so richtig wusste, wer von beiden jetzt gerade spricht und wer entführt wurde...

Generell habe ich die gesamte Geschichte an bestimmten Stellen gar nicht so richtig verstanden und auch die Entführung und alles, was währendessen mit Julie passiert ist, klang für mich sehr schwer vorstellbar und verwirrend und unrealistisch. Welche 13-jährige verliebt sich in einen sehr viel älteren Mann und lässt sich von ihm "Auserwählen"

Auch die letzten Kapitel sind für Menschen die nicht an Gott glaube .- wie ich - schwer zu lesen, da es wirklich nur um Gott, Jesus, die Kirche/ Bibel, Sünde, .. geht und ich mich damit eigentlich - aus gutem Grunde - nicht auseinander setzten will.. Schon gar nicht in einem Buch.

Tut mir wirklich Leid und dass ist auch nur meine persönliche Meinung von dem Buch, andererseits frage ich mich jetzt nur die ganze Zeit, wo die Rezis von LovelyBooks herkommen, bei denen mehr als zwei drittel mit 4 oder 5 Sternen bewertet wurden.. Ich würde wirklich gerne wissen, was sie Gutes in dem Buch finden - und dass ist auch keineswegs böse gemeint! Ich will es nur versuchen zu verstehen!

"Und so kam es, dass ich in einer Nacht
meine Familie, mein Zuhause, mein Leben, mich selbst
- einach alles - verlor."
[~ Kapitel 15, S. 303] 

Fazit

 Gute Idee - miserable Umsetzung
Der Klappentext verspricht so viel mehr! Zu dem verwirrender,
unrealistischer und abgehakter Schriebstil.

Bewertung

1/5

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen